Serotonin

Buch: Erfolgreich abnehmen durch Hintergrundwissen Diese Webseite gibt es auch als Buch und E-Book.
Erfolgreich abnehmen durch Hintergrundwissen bei Amazon...

Bei Serotonin handelt es sich um ein weiteres Glückshormon.

Serotonin wird als Gewebshormon im zentralen Nervensystem, in der Leber, in der Milz und in der Darmschleimhaut hergestellt.

Außerdem findet man Serotonin in manchen Nahrungsmitteln, beispielsweise in Walnüssen, Schokolade, Kakao, Bananen, Ananas, Kiwis, Pflaumen und Tomaten.

In zahlreichen Nahrungsmitteln findet man auch die Aminosäure Tryptophan, die eine Vorstufe des Serotonins ist. Besonders viel Tryptophan gibt es in Käse, manchen Fleischsorten, Cashew-Nüssen, Haferflocken und den meisten Nahrungsmitteln, in denen auch Serotonin enthalten ist.

Serotonin hat viel umfassendere Aufgaben als ausschließlich das Wohlbefinden.

Es reguliert unter anderem den Blutdruck, fördert Blutgerinnung und Wundheilung, stärkt die Verdauung und fördert den Schlaf.

Außerdem verringert Serotonin den Appetit. Dies ist für das Abnehmen ein besonders wichtiger Aspekt der Serotonin-Wirkung.

Serotoninreiche Nahrungsmittel haben auf das Gehirn leider keine direkte Serotonin-Wirkung, weil sie die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden können. Sonst könnte man einfach serotoninreiche Nahrung essen, um den Appetit besser im Griff zu haben. Durch serotonin- und tryptophanreiche Nahrung bietet man dem Körper jedoch ausreichend Bausteine, sodass sich das Gehirn dann einfacher selbst Serotonin herstellen kann.

Bei Serotoninmangel kann es zu Depressionen kommen. Daher werden bei Depressionen häufig die sogenannten Selektiven-Serotonin-Wiederaufnahmehermmer verordnet, damit der verstärkte Abbau der Serotonine verhindert wird.

Die Serotonin-Mangelsiuation ist also ein Teil der Gründe, warum Depressionen zu Übergewicht führen und beim Abnehmen hinderlich sein können. Weitere Gründe sind, dass bei Depressionen häufig der Antrieb zur Bewegung fehlt, der Versuch die Stimmung durch kohlenhydratreiche Nahrung zu heben und die häufig mit Depressionen verbundene Schilddrüsenunterfunktion (siehe Seite 110).


 



Home   -   Up