Gute und schlechte Futterverwerter

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Zur Veranlagung gehört teilweise auch, ob man ein guter oder schlechter Futterverwerter ist.

Mit „Futterverwerter“ meint man im Volksmund, ob jemand viel oder wenig Nahrung braucht, um sein Gewicht zu halten.

Ein guter Futterverwerter nutzt die Nahrung optimal aus und braucht deshalb nur wenig Nahrung. Wenn ein guter Futterverwerter durchschnittlich viel isst, dann nimmt er im Allgemeinen zu.

Ein schlechter Futterverwerter nutzt die Nahrung nicht optimal und braucht daher viel Essen, um sein Gewicht zu halten. Schlechte Futterverwerter neigen dazu abzunehmen, auch ohne es zu wollen.

Für unsere Großelterngeneration war es noch selbstverständlich, dass es gute und schlechte Futterverwerter gibt.

Aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Idee von der unterschiedlichen Futterverwertung als Blödsinn abgetan. Daher sind viele von uns mit der Vorstellung aufgewachsen, dass jeder Mensch vom gleichen Essen gleich dick wird. Daher kommt auch die Idee, dass es eigentlich jedem Menschen leicht fallen müsste, schlank zu werden und zu bleiben, nur weil es einige Menschen gibt, bei denen das so ist.

Inzwischen weiß man jedoch, dass es tatsächlich gute und schlechte Futterverwerter gibt.

Diese Eigenschaft basiert jedoch nicht auf einer einzelnen Ursache, sondern es gibt mehrere Faktoren, die in Summe über die Futterverwertung entscheiden.

Die Ursachen für den Grad der Futterverwertung sind teilweise angeboren, zum großen Teil aber erworben. Mehrere dieser Faktoren können geändert werden. Man ist also nicht dazu verdammt, ein guter Futterverwerter zu bleiben, und nur mit Mühe abnehmen zu können.



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