Bewegung im Alltag

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Die Bewegung im Alltag spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Wenn wir uns im Alltag mehr bewegen würden, gäbe es weniger übergewichtige Menschen und man müsste weniger Sport treiben, um abzunehmen.

In der Steinzeit waren die Männer meistens unterwegs auf der Jagd und haben so täglich viele Kilometer zurückgelegt. Die Frauen waren auch ständig auf den Beinen, weil sie Nahrung und Feuerholz sammeln mussten.

Auch noch in den letzten Jahrhunderten hatte ein Großteil der Menschen durch ihren Alltag jede Menge Bewegung.

Die Arbeit auf den Feldern war überaus anstrengend und auch die Haushaltsführung war eine körperliche Herausforderung.

Heutzutage werden die schweren Arbeiten meist von Maschinen erledigt und die Fortbewegung findet meistens im Auto statt.

Viele Menschen sitzen bei der Fahrt zur Arbeit, sitzen den ganzen Tag auf dem Schreibtischstuhl und sitzen abends auf dem Sofa.

Dank des verstärkten Gesundheits- und Umweltbewusstseins steigen jedoch viele Menschen für kürzere Strecken auf das Fahrrad um. Das ist ein erster Schritt zu mehr Bewegung im Alltag.

Wenn die Arbeit zu weit weg für das Fahrrad ist, kann man auch in einer gewissen Distanz zum Arbeitsplatz parken und ein Stück zu Fuß gehen.

Anstatt mit den Aufzug zu fahren, nimmt man besser die Treppe, denn Treppensteigen verbraucht eine Menge Kalorien und stärkt die Beine.

So sollte man für die individuelle Situation Wege finden, wie man sich mehr bewegen kann, ohne gleich Sport zu treiben.

Harte körperliche Arbeit

Wer bei seiner Arbeit körperlich stark gefordert ist, neigt meistens weniger als Büromenschen zu Übergewicht.

Auf Ausdauersport zum Kalorienverbrennen kann man meistens verzichten, wenn man den ganzen Tag körperlich anstrengend arbeitet.

Doch die heutigen Berufe mit hohem körperlichen Einsatz, beispielsweise auf dem Bau, als Umzugsarbeiter oder beim Putzen, belasten den Körper meistens einseitig und auf gesundheitsschädliche Weise.

Zwar wachsen Bauarbeitern schon durch ihre Arbeit jede Menge Muskeln, aber durch die Fehlbelastungen kommt es häufig zu Rückenproblemen oder anderen Schäden des Bewegungsapparates. Das gleiche gilt auch für andere körperlich anstrengenden Arbeiten.

Daher sollten Schwerarbeiter gezielten Kraftsport betreiben, um ihre Muskeln vor allem in den stark geforderten Bereichen zu stärken.

Ein Rücken hält erheblich mehr aus, wenn kräftige Rückenmuskeln die Wirbelsäule unterstützen.

Gartenarbeit

Wer einen Garten sein eigen nennt und regelmäßig darin arbeitet, bleibt oft bis ins hohe Alter fit und weitgehend gesund.

Die regelmäßige Arbeit an der frischen Luft fördert die Gesundheit und hilft beim Abnehmen oder Schlankbleiben.

Der Kalorienverbraucht beim Gärtnern ist sehr unterschiedlich, je nachdem, ob man entspannt die Rosen beschneiden oder schweißtreibend umgräbt. Insgesamt ist Gartenarbeit jedoch eine lohnende Art der Bewegung.

Zusätzlich zum reinen Bewegungsaspekt ist Gartenarbeit auch sehr befriedigend. Die Arbeit mit den Pflanzen gibt das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Man erlebt den Kreislauf der Natur und sich selbst mitten drin. Wenn man Gemüse und Obst anbaut, kann man sogar die Früchte seiner Arbeit essen, was nicht nur lecker schmeckt und gesund ist, sondern auch das Selbstbewusstsein stärkt.

Für die Gartenarbeit braucht man jedoch einen starken Rücken, weil man sich viel bücken muss.

Zwar hat Gartenarbeit auch eine stärkende Wirkung auf den Rücken, aber wenn die Ausgangssituation ein muskelarmer, schwacher Rücken ist, kann es zu heftigen und hartnäckigen Rückenschmerzen kommen.

Am besten macht man aktives Krafttraining für den Rücken, bevor man anfängt, intensiv zu gärtnern.

Putzen

Der Hausputz ist für die meisten Menschen zwar eine lästige Pflicht, aber man könnte putzen durchaus als schlankmachendes Workout betrachten.

Putzen verbraucht relativ viel Kalorien und fordert den Körper auf vielfältige Weise.

Wenn man sich zum Putzen Musik anhört, kann aus der lästigen Pflicht eine lohnenswerte Alltagsbewegung werden.

Doch beim Putzen gilt wie beim Gärtnern, dass der Körper teilweise ungünstig belastet wird. Das trifft vor allem auf den Rücken zu.

Daher hilft ein rückenstärkendes Krafttraining dabei, unbeschadet dem Putzsport frönen zu können.

Noch besser als ein reines Rückentraining wäre Kraftsport für den ganzen Körper, denn dann sind auch Beine und Arme auf die anstrengende Putzarbeit bestens vorbereitet.

Tanzen

Tanzen kann man als Sportart ausüben oder auch zum reinen Vergnügen in der Disco oder im Tanzcafé.

Wer will, kann sogar einfach hin und wieder in den heimischen vier Wänden eine Runde tanzen.

Beim Tanz verbindet man körperliche Bewegung mit beschwingter Musik. Beim Paartanz kommt noch die Berührung und das gemeinsame Erlebnis hinzu.

Tanzen ist also wohltuend für Körper und Seele.

Intensives Tanzen kann beim Kalorienverbrauch locker mit dem Joggen mithalten.

Dadurch wird Tanzen zu einem effektiven Schlank- und Glücklichmacher.



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