Getränke

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Die Getränke werden bei der Betrachtung der Ernährung häufig übersehen.

Dabei spielen sie bei vielen Menschen eine erhebliche Rolle bei der Energieversorgung und daher auch bei Zu- und Abnehmen.

Generell sollte man unbedingt genug trinken, wenn man abnehmen will.

Etwa 2 bis 3 Liter Flüssigkeit braucht ein Mensch täglich. Schwere Menschen brauchen mehr Flüssigkeit als leichte Menschen.

Wenn man stark schwitzt, egal ob durch Sport oder durch Hitze, braucht man noch erheblich mehr Flüssigkeit. Dann können durchaus 4 bis 6 Liter erforderlich sein.

Nur mit ausreichend Wasser können alle Stoffwechselvorgänge reibungslos funktionieren. Wasser ist auch nötig, um die Stoffwechselendprodukte auszuscheiden. Sogar für den Abbau von Gewebswasser (Ödeme) ist Wasser notwendig, auch wenn das paradox klingt.

Je nachdem, was man trinkt, können die Getränke das Abnehmen erleichtern oder es auch verhindern.

Bei vielen übergewichtigen Menschen sind es vor allem die Getränke, die zum Übergewicht geführt haben.

Softdrinks

Softdrinks wie Cola-Getränke oder andere zuckerhaltige Limonaden fördern in hohem Maße die Entstehung von Übergewicht.

Gegen eine Cola zu besonderen Gelegenheiten wäre nichts einzuwenden.

Aber in der Praxis werden Softdrinks oft literweise getrunken, ohne dass die Betroffenen davon satt werden. Die Softdrinks werden aus Kosten- und Imagegründen nämlich häufig vor allem mit Fruchtzucker gesüßt, der kaum eine sättigende Wirkung hat. Dabei macht isolierter Fruchtzucker dicker als normaler Haushaltszucker und fördert außerdem die Entstehung von Diabetes (siehe Seite 162).

Durch ihren hohen Zuckergehalt haben Softdrinks meistens jede Menge Kalorien und das auch noch in der Form von schnell verwertbaren Kohlenhydraten.

In flüssiger Form aufgenommen, wirken sich Kohlenhydrate noch schneller aus, als wenn man sie in fester Form isst. Die Insulinreaktion fällt besonders heftig aus. Daher ist es für den Zuckerstoffwechsel sehr ungünstig, Kohlenhydrate zu trinken.

Lightgetränke

Als schlank machende Alternative zu den zuckerhaltigen Softdrinks wählen viele Menschen die entsprechenden Lightversionen.

Diese Getränke sind meistens genau so süß wie das Original, doch die Süße wird durch Süßstoff bewirkt.

Weil die Getränke durch den Süßstoff nahezu kalorienfrei sind, denken die Meisten, dass sie davon ungestraft jede Menge trinken können.

Doch leider funktioniert das in der Praxis nicht. Menschen, die Lightgetränke trinken, nehmen meistens noch stärker zu als Menschen, die das zuckerreiche Original trinken.

Das liegt daran, dass Süßstoffe wie ein Mästmittel wirken (siehe Seite 223).

Sie selbst haben zwar keine Kalorien, aber genau das bringt den Körper durcheinander. Durch den süßen Geschmack erhofft sich der Körper schnelle Kohlenhydrate, die aber ausbleiben. Also versucht der Körper mit allen Tricks, sich die erhofften Kohlenhydrate doch noch zu besorgen. Der Appetit wird also enorm gesteigert.

Lightgetränke sind daher leider keine Lösung zum Abnehmen.

Wenn man unbedingt mal eine Cola trinken will, sollte man lieber das zuckerreiche Original wählen, aber besser nur in kleinen Mengen.

Fruchtsaft

Säfte gelten als gesund und viele Menschen trinken reichlich Fruchtsäfte, wenn sie abnehmen wollen.

Aber Säfte können genau so dick machen wie Softdrinks, denn auch Säfte enthalten jede Menge Kohlenhydrate und Kalorien. Apfel- und Orangensaft haben beispielsweise mehr Kalorien als Cola-Getränke.

Was den Vitamingehalt und die natürliche Gesundheit angeht, sind Fruchtsäfte den Limonaden natürlich deutlich überlegen. Das gilt aber nicht für ihre Auswirkung auf das Körpergewicht.

Genau betrachtet sind Fruchtsäfte konzentrierte Extrakte aus Obst. Die Bestandteile, die satt machen, nämlich das Fruchtfleisch, werden bei den meisten Säften entfernt. Außerdem ist Obst auch für sich genommen schon relativ kalorienreich.

Wenn man die Kohlenhydrate des Obstes in flüssiger Form als Saft zu sich nimmt, dann wirken sie sich stärker auf den Blutzuckerspiegel aus als in natürlicher Obstform.

Zum Abnehmen ist es also nicht sinnvoll, häufig größere Mengen Saft zu trinken.

Auch Fruchtnektar oder Fruchtsaftgetränke sind zum Abnehmen nicht geeignet, denn sie enthalten neben einem geringen Saftanteil auch noch jede Menge Zucker.

Schorle

Fruchtsaftschorle gilt bei vielen Abnehmwilligen als gutes Getränk zum Abnehmen.

Schließlich enthält Schorle ja nur etwa halb so viel Kalorien wie reiner Fruchtsaft, weil der Saft mit Sprudelwasser verdünnt wird.

Das ist durchaus richtig, doch auch die Hälfte der Saftkalorien ist immer noch viel, wenn man große Mengen davon trinkt.

Bei einem Liter Apfelsaftschorle kommen immerhin 240 kcal zusammen.

Das klingt nicht viel, doch regelmäßig genossen, kann diese zusätzliche Kalorienmenge erheblich zum Übergewicht beitragen.

Wer täglich einen Liter Apfelsaftschorle trinkt, hat in einem Jahr 87.600 kcal zusätzlich aufgenommen. Das entspricht 12,5 kg Körperfett.

Zu besonderen Gelegenheiten kann man jedoch ohne Reue ein Glas Fruchtsaftschorle trinken.

Kaffee und Schwarztee

Kaffee und Schwarztee sind für viele Menschen ein nahezu unentbehrlicher Begleiter für den Start in den Tag.

Doch sie haben aus verschiedenen Gründen einen schlechten Ruf.

In Bezug auf die Flüssigkeitsversorgung wurde ihnen jahrelang nachgesagt, dass sie Wasser-Räuber seien. Das bedeutet, dass Kaffee und Tee harntreibend wirken sollen, sodass nach ihrem Genuss mehr Flüssigkeit ausgeschieden wird als man durch sie getrunken hat.

Doch die Vorstellung des Wasser-Räubertums wurde inzwischen relativiert. In medizinischen Studien wurde nämlich herausgefunden, das Kaffee und Tee bei Menschen, die an ihren Genuss gewöhnt sind, nicht so stark harntreibend wirken. Die harntreibende Wirkung ist dann nur noch gering. Dadurch wird nicht mehr Wasser ausgeschieden als getrunken wurde.

Das Hauptargument, das lange Zeit gegen Kaffee und Tee ins Feld geführt wurde, ist also hinfällig geworden.

Man kann also die Menge Kaffee und Tee, die man trinkt, durchaus zur täglichen Trinkmenge hinzurechnen.

Dennoch sollte man nicht seinen gesamten Flüssigkeitsbedarf mit Kaffee und Tee decken, weil ja eine gewisse harntreibende Wirkung bleibt.

Außerdem wirken Kaffee und Tee durch den Koffeingehalt belebend. Am Morgen und in überschaubaren Mengen wird diese Wirkung von den meisten Menschen gut vertragen. Generell sollte man die Aufnahme von Stimulanzien jedoch nicht übertreiben.

Ein weiterer Faktor beim Genuss von Kaffee und Tee ist die Frage, ob man sie schwarz, mit Milch oder gar mit Zucker trinkt.

Fürs Abnehmen ist der Genuss des schwarzen Getränks zweifellos am effektivsten. Doch nicht jeder trinkt Kaffee und Tee gerne schwarz, selbst nicht nach einer Umstellungszeit. Viele Menschen verzichten lieber auf Kaffee und Tee, bevor sie sie schwarz trinken.

Milch in Kaffee und Tee hat nur wenig Kalorien, die sich auf Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate verteilen. Kondensmilch oder Sahne haben naturgemäß mehr Fett und daher auch mehr Kalorien. Bei wenigen Tassen Kaffe oder Tee täglich, sollte die Milchmenge eigentlich keine wesentliche Wirkung auf das Abnehmen haben, außer bei Milchkaffee mit hohem Milchanteil.

Besonders verpönt ist Zucker in Kaffee und Tee. Viele Menschen, die ihren Kaffee oder Tee gerne ungesüßt trinken, halten Zucker im Morgen-Getränk für die Wurzel allen Übels. Tatsächlich kann der Zucker den Kaffee oder Tee zu einem kalorienreichen Getränk machen.

Ein Stück Würfelzucker hat immerhin 12 kcal. Einzeln ist das nicht viel. Doch wenn man pro Tasse drei Stück davon nimmt und viele Tassen trinkt, können einige Kalorien zusammenkommen. Hinzu kommt, dass Zucker in flüssiger Form viel schneller im Körper wirken als in fester Form. Der Zuckerstoffwechsel wird also durch den Zucker im Heißgetränk besonders belastet.

Wenn man seinen Kaffee oder Tee unbedingt gesüßt trinken will, dann hilft es, die Zuckermenge nach und nach zu reduzieren. Der angenehme Süßungseffekt tritt auch bei sehr geringen Zuckermengen auf.

Man kann auch immer wieder ausprobieren, ob man auch an ungesüßtem Kaffee oder Tee Gefallen findet. Im Laufe der Zeit kann sich der diesbezügliche Geschmack durchaus ändern.

Süßstoff im Heißgetränk ist keine sinnvolle Lösung, wenn man abnehmen will, auch wenn das von zahlreichen mehr oder weniger schlanken Menschen immer wieder propagiert wird. Süßstoff wirkt nämlich wie ein Mästmittel, sodass man sich seine Kalorien anderweitig holt, meistens mehr, als wenn man richtigen Zucker verwendet hätte (siehe Seite 223).

Auch Honig anstelle von Zucker ist keine sinnvolle Lösung um abzunehmen. Honig ist zwar gesünder als Zucker, weil er Vitamine und dergleichen enthält, aber er hat vergleichbar viele Kalorien wie Zucker. Man kann also auch vom Honig dick werden (siehe Seite 169).

Bei vielen Diäten und Ernährungslehren sind Kaffee und Tee vollständig verboten oder ausschließlich in schwarzer Form erlaubt.

Bei genauer Betrachtung der Wirkung von Kaffee und Tee auf den Körper und das Abnehmen, ist der Verbot dieser Getränke eine unnötig strenge Maßnahme. Sie dient bestenfalls dazu, die Gewohnheiten zu durchbrechen. Im schlimmsten Fall fördert das Verbot den Diätfrust so sehr, dass man sein Abnehmvorhaben aufgibt.

Sinnvoll wäre es wohl, den Kaffee- oder Tee-Konsum auf etwa zwei Tassen täglich zu beschränken und sich mit Milch und Zucker etwas zurück zu halten.

Kräutertees

Kräutertee gilt als Nonplusultra der gesunden Ernährung.

Wer reichlich Kräutertees trinkt, glaubt, seinem Körper ohne jede Einschränkung etwas Gutes zu tun.

Doch das stimmt nur bedingt.

Zweifellos sind die meisten Kräutertees besser für Gesundheit und die schlanke Linie geeignet als Softdrinks oder Säfte.

Doch je nach Sorte können auch Kräutertees unerwünschte Wirkungen haben.

Viele Kräuter haben nämlich eine ausgeprägte Heilwirkung, was sehr erwünscht ist, wenn man damit Krankheiten heilen will. Doch wenn man die Kräuter gar nicht zu Heilzwecken anwendet, hat man eine Wirkung auf den Körper, die gar nicht notwendig ist. Das ist fast so, als würde man Medikamente nehmen, die man gar nicht braucht, wenn auch im Allgemeinen weniger stark ausgeprägt.

Kräuter mit einer starken Heilwirkung sind daher als Haustees für den Alltag nicht geeignet. Davon sind beispielsweise Kamille und Pfefferminze betroffen, die beide starke Heilwirkungen haben. Dass sie überall als Alltagstee erhältlich sind, ist ihrer Wirkung eigentlich nicht angemessen.

Sehr viele Kräuter haben außerdem eine harntreibende Wirkung. Bekannte Beispiele dafür sind Brennnessel und Birke. Harntreibende Tees werden häufig als entschlackende Tees zum Abnehmen angepriesen.

Merkwürdigerweise wird genau die Wirkung, die bei Kaffee und Tee abgelehnt wird, bei Kräutern als sehr nützlich wahrgenommen.

Kräuter mit einer starken harntreibenden Wirkung haben genau den Wasser-Räuber-Effekt, vor dem bei Kaffee und Tee irrtümlich gewarnt wird.

Das bedeutet, dass man zwar entschlackende Abnehmtees trinken darf, aber nur in Verbindung mit viel reinem Wasser, damit man insgesamt genug Flüssigkeit bekommt.

Am besten trinkt man harntreibende Kräuter nur in Mischtees zusammen mit Kräutern, die keine starke Wirkung haben. Gegen eine minimale harntreibende Wirkung ist nichts einzuwenden.

Relativ neutrale Kräuter mit einer geringen Heilwirkung sind beispielsweise Roibusch, Zitronengras, Verbene, Brombeerblätter, Erdbeerblätter, Rosenblüten und Orangenblüten.

Die meisten Früchtetees sind von ihrer Wirkung her unproblematisch. Generell werden sie auch gut vertragen und von vielen Menschen auch gerne getrunken.

Manche Menschen haben jedoch Probleme mit Früchtetee, weil sie relativ sauer sind. Durch reichlichen Früchtetee-Genuss kann es dann zu Sodbrennen kommen.

Wasser

Reines Wasser ist zum Abnehmen das optimale Getränk.

Am besten ist es zum Abnehmen, wenn man den größten Teil seines Flüssigkeitsbedarfs mit Wasser deckt.

Es enthält weder Kalorien noch reizende Stoffe egal welcher Art.

Da Wasser frei von weiteren Inhaltstoffen ist, kann es ungehindert Stoffwechselabfälle aufnehmen, die dann mitsamt dem Wasser ausgeschieden werden.

Auch die Fließeigenschaften des Blutes werden verbessert. Die Durchblutung des ganzen Körpers gelingt dadurch besser und alle Zellen können besser mit Nährstoffen versorgt werden.

Davon profitiert besonders das Gehirn, weil es besser ernährt wird. Man kann klarer denken und sich besser konzentrieren. Für die gute Ernährung bedankt sich das Gehirn, indem es Endorphine (Glückshormone) ausschüttet, wenn man genug Wasser trinkt. Wassertrinken macht also glücklich.

Häufig verwechseln Menschen Hunger und Durst. Sie denken, dass sie hungrig seien, obwohl sie eigentlich durstig sind. Diese Verwechslung kann zu Übergewicht führen.

Dagegen hilft, wenn man beim Aufkommen von Hunger erst einmal ein Glas Wasser trinkt. Wenn das Hungergefühl dann verschwindet, war es vermutlich Durst und das Problem wurde kalorienfrei gelöst.

Auch gegen Schübe von Appetit oder Heißhunger kann Wassertrinken helfen. So kann Wasser dazu beitragen, Versuchungen besser zu widerstehen.

Man kann sich angewöhnen, vor jeder Mahlzeit ein bis zwei Gläser Wasser zu trinken. Dadurch wird der Magen schon einmal vorgefüllt. Das Wasser verlässt den Magen zwar auch schnell wieder, aber bis dahin ist meistens schon satt genug durch das Essen.

Wenn man kaltes Wasser trinkt, braucht der Körper Energie, um das Wasser auf Körpertemperatur zu bringen. Dadurch wird Wasser zu einem echten Fatburner. Der Kalorienverbrauch für diese Erwärmung ist jedoch gering. Für die Erwärmung von einem Liter kalten Wasser (17°C) auf Körpertemperatur werden etwa 20 kcal gebraucht.

Nahezu grenzenloses Trinkvergnügen

Wasser kann man nahezu in beliebiger Menge trinken, ohne davon dick zu werden.

Das ist für viele Abnehmwillige eine große Freude, weil man sich bei allen anderen Nahrungsmitteln und Getränken mehr oder weniger stark zurückhalten muss.

Doch beim Wassergenuss muss man bei großen Trinkmengen gewisse Regeln beachten, damit der Körper nicht darunter leidet.

Bis zu drei Liter Wasser täglich sind problemlos möglich, sofern man sich normal salzhaltig ernährt. Nur chronisch Nierenkranke müssen ihre Flüssigkeitsmenge beschränken.

Wenn man mehr als drei Liter täglich trinkt, muss man die Mineralien ersetzen, die zusammen mit dem Wasser im Urin oder Schweiß ausgeschieden werden.

Für den Salzausgleich kann man jedem Liter Wasser, den man trinkt, eine Prise Meersalz beigeben. Zusammen mit dem Salz der Nahrung wird das in etwa ausreichen, den Bedarf zu decken.

Für die Versorgung mit Magnesium, Kalium und Calcium kann man mineralstoffreiche Nahrung essen, beispielsweise Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Milchprodukte. Alternativ oder ergänzend kann man die Mineralien auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen.

An Wasser gewöhnen

Viele Menschen sind es nicht gewöhnt, Wasser zu trinken und erwarten von einem Getränk einen Geschmack.

Für Viele ist Wasser auch mit Verzicht oder Kasteiung verbunden. Da nützt es auch kaum, wenn man weiß, dass Menschen in vielen Gegenden dieser Welt frisches Wasser als köstliche Labsal empfinden würden, wenn sie Zugriff darauf hätten.

Man kann sich jedoch ans Wassertrinken gewöhnen und es lieben lernen.

Am besten startet man mit jeweils einem Glas Wasser vor den Mahlzeiten oder auch, wenn man schwitzt.

Nach einer Weile wird man feststellen, dass das Wasser herrlich erfrischt und ein gutes Gefühl von gestilltem Durst hinterlässt.

Die Endorphin-Ausschüttung nach dem Wassertrinken macht es zu einem beglückenden Genuss.

Welche Art von Wasser man trinkt, spielt keine wesentliche Rolle. Es ist eher eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Sprudelwasser

Manche Menschen trinken Wasser am liebsten in Form von Sprudelwasser.

Das Bitzeln auf der Zunge ersetzt das Geschmackserlebnis, das durch andere Getränke hervorgerufen wird.

Sprudelwasser wirkt auch intensiver magenfüllend, weil die Kohlensäure zum Gefühl eines gefüllten Magens beiträgt.

Hierin liegt aber auch das potentielle Problem von Sprudelwasser.

Die Kohlensäure kann magenreizend wirken, sodass es durch Sprudelwasser zu Sodbrennen und Magenschmerzen kommen kann.

Doch das ist von Mensch zu Mensch verschieden, sodass viele Menschen ohne Beschwerden größere Mengen Sprudelwasser trinken können.

Sprudelwasser gibt es fertig in Flaschen zu kaufen, oder man kann es sich auch zu Hause mit einem entsprechenden Gerät zubereiten.

Stilles Mineralwasser

Andere Menschen bevorzugen stilles Mineralwasser.

Stilles Wasser wirkt sanfter auf Magen und Speiseröhre als Sprudelwasser.

Wenn man gerne Flaschen schleppt und für jeden Liter nennenswert Geld ausgeben mag, kann man stilles Mineralwasser in Flaschen kaufen.

In südlichen Ländern ist der Genuss von Flaschenwasser sogar ein Muss, wenn man sauberes, trinkbares Wasser haben will.

Je nach Sorte enthält Flaschenwasser auch verschiedene Mineralien. Bei manchen Sorten braucht man sich daher auch bei großen Trinkmengen um die Mineralienversorgung kaum Sorgen machen. Das gilt aber nicht pauschal für jede Art von Mineralwasser.

Leitungswasser

In Mitteleuropa hat Leitungswasser im Allgemeinen eine sehr gute Trinkwasserqualität.

In vielen Weltgegenden wäre man froh, wenn das teure Flaschenwasser so hochqualitativ wäre, wie hierzulande das Wasser aus dem Wasserhahn.

Nur in Häusern und Gegenden mit alten Bleirohren ist das Leitungswasser nicht zum Trinken geeignet.

Leitungswasser hat den Vorteil, dass man es nicht nach Hause tragen muss. Außerdem ist es sehr billig im Vergleich zum Wasser aus Flaschen. Auch die Entsorgung der Flaschen entfällt bei Leitungswasser.

Alkoholische Getränke

Alkoholhaltige Getränke sind in mehrfacher Hinsicht ungünstig zum Abnehmen.

In erster Linie liegt das daran, dass Alkohol mit 7 kcal pro Gramm deutlich mehr Kalorien enthält als Kohlenhydrate und Proteine, fast soviel wie die Fette.

Die Kalorien des Alkohols werden besonders schnell vom Körper aufgenommen, ähnlich wie bei den Kohlenhydraten. Durch die flüssige Form geschieht die Aufnahme noch schneller.

Außerdem enthalten viele alkoholische Getränke reichlich Kohlenhydrate, außer extrem trockene Weine.

Bier enthält nicht nur Alkohol und Kohlenhydrate, sondern auch Hopfen. Hopfen enthält seinerseits pflanzliche Östrogene, die das Hormongleichgewicht stören können. Es kann bei reichlich Biergenuss zu einer Östrogendominanz kommen und dadurch zum bauchbetonten Übergewicht.

Alkohol führt außerdem dazu, dass vermehrt Wasser eingelagert wird. Daher ist man am nächsten Tag oft schwerer, selbst wenn die Fettpolster gar nicht gewachsen sind.

Auch in psychologischer Hinsicht kann Alkohol beim Abnehmen problematisch sein. Er wirkt enthemmend, sodass man leicht seine Ernährungsvorsätze über den Haufen wirft und jede Menge kalorienreiche Nahrungsmittel isst. Die enthemmende Wirkung kann auch dazu führen, dass man mehr trinkt als man eigentlich will.

Bei fast allen Diäten sind alkoholische Getränke streng verboten.

Doch bei einer Langzeit-Umstellung der Ernährung ist das für viele Menschen nur schwer durchzuhalten.

Wenn man in der Lage ist, nach einem Glas Wein oder Bier aufzuhören, kann man durchaus gelegentlich etwas trinken. Jedoch sollte man nicht täglich Alkohol trinken, wenn man abnehmen will. Ein oder zwei Mal in der Woche wären eine vernünftige Häufigkeit.



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