Funktionsweise der Hormone

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Hormone sind chemische Substanzen, die in unserem Körper gebildet werden. Man nennt sie auch Botenstoffe, weil sie innerhalb des Körpers Botschaften und Befehle transportieren.

Es gibt auch Hormone, die man als Medikament einnehmen kann. Außerdem enthält die Nahrung häufig Hormone oder hormonähnliche Substanzen. Das können Hormone sein, die natürlicherweise in bestimmten Pflanzen enthalten sind oder Hormone, die durch Umweltbelastung in unsere Nahrung gelangen.

Hormone sind entweder Proteinverbindungen oder sie werden aus Fetten hergestellt. Als Ausgangsmaterial der fettartigen Hormone dient meistens das Cholesterin.

Im menschlichen Körper werden Hormone in mehreren Hormondrüsen gebildet.

Die wichtigsten Hormondrüsen des Körpers sind:

·         Hypophyse

·         Hypothalamus

·         Zirbeldrüse

·         Schilddrüse

·         Thymusdrüse

·         Bauchspeicheldrüse

·         Nebennieren

·         Eierstöcke bei Frauen

·         Hoden bei Männern

 

Außerdem werden Hormone im normalen Gewebe gebildet. Besonders viele Hormone werden im Fettgewebe gebildet, beispielsweise Östrogene.

Die Hormone werden anhand komplexen Steuerungsvorgängen produziert, die häufig aufeinander beruhen und miteinander in Wechselwirkung treten. Deshalb sprechen wir hier auch von einem Tanz der Hormone.

Die Forschung hat noch lange nicht alle Hormone entdeckt und weiß auch noch nicht über alle Funktionen der heute bekannten Hormone Bescheid. Die Hormone sind Gegenstand intensiver Forschung, weil durch Wissen über sie viele Geheimnisse des Körpers gelüftet werden können.

Im Körper wird die Produktion einzelner Hormone durch verschiedene Auslöser angekurbelt. Das können andere Hormone sein oder bestimmte Zustände im Körper, beispielsweise ein erhöhter Blutzuckerspiegel.

Die Hormone selbst liegen meist nur in sehr geringen Mengen vor. Das ist auch völlig ausreichend, weil die Hormone ja nur Botschaften überbringen sollen.

Über das Blut und teilweise auch über die Lymphe werden die Hormone in Windeseile zu den Körperbereichen gebracht, wo sie ihre Botschaft verkünden sollen.

Damit die Körperzellen die Botschaft der Hormone verstehen können, haben sie sogenannte Rezeptoren. Das sind Eiweißkörper, die chemisch genau zu den Hormonen passen.

Die Fettzellen haben beispielsweise Rezeptoren für das Hormon Insulin. Wenn viel Insulin im Blut vorhanden ist, können einzelne Insulin-Moleküle an den Rezeptoren der Fettzellen andocken.

Die Geschlechtshormone finden an vielen Stellen des Körpers Rezeptoren. So gibt es beispielsweise Rezeptoren für Östrogene in der Brust, in den Eierstöcken, in der Gebärmutter, im Fettgewebe und zahlreichen anderen Geweben.

Die Rezeptoren an verschiedenen Stellen ermöglichen es einem einzelnen Hormon verschiedene Körperfunktionen auszulösen.

 

 



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