Abhilfe gegen inneres Bauchfett

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Weil das innere Bauchfett wahrscheinlich andere Ursachen hat als das normale Unterhautfettgewebe, muss man auch anders dagegen vorgehen.

Dauerstress ist nach aktuellen Erkenntnissen eine besonders wichtige Ursache für das innere Bauchfett.

Daher wird man seinen dicken Bauch am ehesten wieder los, wenn man etwas gegen den Stress unternimmt.

Einerseits gehört dazu die Änderung der Lebenssituation, um aktuell andauernde Stressfaktoren soweit es geht auszuschalten oder zu minimieren.

Andererseits kann man Entspannungstechniken lernen, um mehr Ruhe in sein Leben zu bringen.

Ausgedehnte Wanderung in schöner Natur, Radtouren oder der Besuch eines Thermalbads können Kalorienverbrauch mit Entspannung verbinden.

Mehr Tipps zum Umgang mit Stress finden Sie ab Seite 136.

Im Kampf gegen inneres Bauchfett kann es außerdem nützlich sein, überflüssiges Östrogen in der Nahrung zu meiden. Dazu gehört beispielsweise Bier, aber auch Schlaftee mit Hopfen.

Östrogenhaltige Nahrungsmittel sind beispielsweise Granatapfel, Leinsamen und Sojabohnen.

Obwohl es verboten ist, Nutztiere mit Östrogenen zu mästen, kann es in Einzelfällen durchaus hin und wieder vorkommen, dass Fleisch oder Milchprodukte zu viel Östrogene enthalten.

Gegen die Testosterondominanz bei Frauen in den Wechseljahren kann es helfen, wenn man den Progesteronmangel durch eine Progesteroncreme behandelt. Solch eine Creme kann man sich vom Frauenarzt verschreiben lassen.

Sehr wichtig ist regelmäßige Bewegung, um das innere Bauchfett zu verringern. Einerseits hilft die Bewegung an sich, die inneren Fettpolster abzubauen. Andererseits kann die Bewegung gegen Stress helfen, wenn man eine Sportart findet, die Freude macht.

Ferner ist es sicherlich hilfreich, die Bauchmuskeln zu trainieren, wenn man einen schlankeren Bauch haben will. Dazu eignet sich gezieltes Bauchtraining.

Durchblutungsfördernde Maßnahmen wie Bauch-Weg-Gürtel oder ähnliches, wirken hingegen nicht auf das innere Bauchfett, das im Bauchraum sowieso gut durchblutet ist, sondern auf das Unterhautfettgewebe am Bauch. Da dieses äußere Bauchfett aber meistens zum dicken Bauch beiträgt, kann es für das ästhetische Gesamtergebnis nützlich sein, auch dieses Fett zu reduzieren.


 



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