Körperbautypen der Sportmedizin

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In der modernen Sportmedizin werden bevorzugt die Körperbautypen nach Sheldon verwendet.

Auch hier gibt es drei Grundtypen und zahlreiche Mischformen dieser Typen. Die drei Typen leiten sich von den drei Keimblättern der Embryonalzeit her.

Bei grober Betrachtung ähneln die drei Grundtypen stark den Konstitutionstypen von Kretschmer. Es wurde jedoch nicht versucht, den Typen psychische Eigenschaften zuzuschreiben.

Ektomorph

Der ektomorphe Typ ist schlank und schmalgliedrig. Er ähnelt somit dem leptosomen Typ.

Sowohl Körperfett als auch Muskulatur sind nur gering vorhanden.

Auch ausgiebiges sportliches Training macht keine Muskelmenschen aus diesem Typus. Sie haben auch nur selten Probleme mit Übergewicht, eher mit Untergewicht.

Mesomorph

Der mesomorphe Typ hat eine ausgeprägte Muskulatur. Er hat einen mittelstarken Knochenbau mit einem kräftigen Brustkorb. Somit ähnelt er dem Athletiker bei Kretschmer.

Das Gesicht des mesomorphen Typus ist lang und breit mit einem markanten Kinn.

Bei sportlichem Training können mesomorphe Menschen sehr muskulös werden. Sie sind meistens schlank aber kräftig. Wenn sie Fett ansetzen, dann vorwiegend im Bereich von Bauch und Hüften.

Endomorph

Der endomorphe Typ hat einen breiten, untersetzten Körperbau. Er neigt zu starkem Fettansatz. Er gleicht somit dem Pykniker.

Seine Muskeln bleiben meistens weich. Im Allgemeinen hat er nicht viel Neigung zu sportlicher Betätigung.

Mischtypen

Bei den Körperbautypen gehören Mischformen zum System.

Die Ausprägung des jeweiligen Typus wird mit den Ziffern 1 bis 7 angegeben, wobei 7 die stärkste Ausprägung bedeutet.

Ein Mensch mit dem Mischtyp 1-6-5 würde beispielsweise als endo-mesomorph bezeichnet. Er wäre grundsätzlich muskulös, würde aber zu Fettansatz neigen.



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